Breitachklamm
Fackelwanderung Breitachklamm
Fackelwanderung Breitachklamm
Breitachklamm
Breitachklamm
Breitachklamm im Winter
Breitachklamm im Winter
Breitachkamm
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Breitachklamm
Breitachklamm
Breitachklamm
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Fackelwanderung Breitachklamm
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Breitachklamm ... eine der tiefsten & schönsten Schluchten

Nur 10 Gehminuten - von unserem Haus - bis zum Eingang zur Breitachklamm!

Ein Naturwunder ohnegleichen! Hier tobt das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht.

Früher hieß die Breitachklamm der "Große Zwing". An diesen früheren Namen erinnert heute noch der Zwingsteg, der Kinder und Eltern einen grandiosen Blick in die Klamm gewährt.

Mit fast hundert Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd aktuellüber hohe Felsbänke, strudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt. Manche der düsteren Klammwände haben noch nie die Sonne gesehnen. Tiefgrüne Moose und zierliche Farne lieben die Feuchte und einige unerschrockene Fichtenbäume haben sich kühn auf kleinsten Felsvorsprüngen angesiedelt.

Die Breitachklamm ist ein beeindruckendes Naturwunder, das seit 1905 als Wanderweg erschlossen ist.

Ein Besuch der Breitachklamm lohnt zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung, denn außer zur Zeit der Schneeschmelze und dem Spätherbst ist der Weg durch die Klamm das ganze Jahr begehbar.

Dieses einmalige und imposante Naturdenkmal ist die tiefste und auch eine der schönsten Felsenschluchten in ganz Mitteleuropa.

Vor allem bei Schlechtwetter ist die Breitachklamm ein ideales Ausflugsziel für Familien: Je mehr Wasser die Breitach führt, desto imposanter wirkt die Klamm.

Festes Schuhwerk und Regenschutz wird empfohlen! Bis zum Felssturz geht der Weg in der Klamm eben dahin und kann auch mit dem Kinderwagen befahren werden.

Wer die Klamm nur im Sommer kennt, dem sollte sie auch einen Winterurlaub wert sein.

Die 2,5 km lange Breitachklamm ist ein besonderes Naturerlebnis für Jedermann - ob für Groß oder Klein - egal zu jeder Jahreszeit.

Im Winter ist eine Wanderung durch die Breitachklamm besonders eindrucksvoll. Dann erleben Kinder und Eltern eine bizarre Märchenwelt aus Eis und Wasser. Während die Breitach brausend und tosend ihren Weg durch die Breitachklamm sucht, bildet die Gischt tausende Eiszapfen aller Größen, formt bizarre Eisgebilde und gewaltige Eisvorhänge.

Ist schon Tiefenbach ein kleines Wintermärchen, so versetzt uns der winterlichen Weg durch die Klamm erst recht in die Welt der Schneekönige und Eisgnomen mit bizarren Eiskristallpalästen neben den tosenden Wassern der Breitach.

Es bilden sich unzählige, groteske Eiszapfen, die sich da und dort zu mächtigen Eisvorhängen vereinigen. Man glaubt, in einem Zauberschloss zu sein.

Erleben Sie das Naturschauspiel ... eine bizarre Märchenwelt aus Eis und Wasser.

Von den steilen Felswänden ragen meterlange Eiszpafen, die zu riesigen Eiswänden zusammenwachsen. Aus dem Fels quellen wie von Zauberhand glasklare und zentimenterdicke Eisschichten.

Breitachklamm: Eisiges Zauberreich im Winter

Mit festem Schuhwerk und warmem Anorak kann diese klirrend kalte Winterwelt der Wärme unseres Seelenlebens kaum etwas anhaben, denn im Winter findet nur selten ein warmer Sonnenstrahl den Weg hinunter in diese Eislandschaft. Der Glühwein in einer behaglichen Wirtsstube möbelt empfindsame Gemüter wieder auf und der Tag wird zum unvergeßlichen Erlebnis.

Genießen Sie das Winter-Highlight: die Fackelwanderung durch die Breitachklamm!

Der Schein der Fackeln lässt während der Wanderung die eisverzierten Felswände in ganz besonderem Licht erstrahlen.

Groß und Klein kommen wie verzauberte aus den Kristall-Welten der Klamm zurück - ein faszinierendes Erlebnis in der Winterzeit! Lassen Sie sich von der überwältigenden Kulisse gefrorener Eiswände im Fackelschein verzaubern.

Nach Heilig Abend bis Ende März finden jeweils Dienstags und Freitags (19.00 Uhr) Fackelwanderungen statt.

Bei schlechtem Wetter (Schneefall, Regen, Schneeschmelze) bitte vorher Info-Telefon (0 83 22 / 48 87) anrufen. Keine Anmeldung erforderlich!

Öffnungszeiten & Eintrittspreise   Ermäßigungen gibt es für Besucher mit Gästekarte und für Gruppen.

Sommersaisonab 9 Uhrletzter Einlass um 17 UhrSchließung 18 Uhr
Wintersaisonab 9 Uhrletzter Einlass um 16 UhrSchließung 17 Uhr
inklusive Fackel
Erwachsener4,00 €
7,00 €
Kinder   (6-15 Jahre)1,50 €
3,00 €

Mehr Infos ... Programm & Führungen der Breitachklamm

Unser Tipp: Nutzen Sie den Linienbus, den Fahrplan finden Sie hier!

  • So haben Sie entweder die Möglichkeit, ganz bequem vom Walsertal (Walserschanze) aus mit dem Bus wieder nach Oberstdorf zu fahren.
  • ODER ... Ab Walserschanze - dem Endpunkt der Breitachklamm - gibt es einen sehr schönen Rundwanderweg, welcher Sie über die Klamm (Zwingsteg) wieder zurück zum Parkplatz der Breitachklamm führt.

NEU: Auf Wunsch werden Besuchergruppen mit modernen Audiogeräten durch die Breitachklamm geführt!

Besonders im Winter sind Fackelwanderungen durch die romantische Breitachklamm ein unvergessliches Erlebnis, wenn sich das Licht der lodernden Fackeln in den Eisvorhängen bricht, geht von der Schlucht ein ganz eigener Zauber aus.

Interessantes über die Breitachklamm:

Die Breitachklamm enstand vor ca. 10.000 Jahren (nach der Würm-Eiszeit), als der Breitach-Gletscher abzuschmelzen begann. Die Gletscher hatten das weiche Gestein abgetragen und das harte Gestein blieb stehen. Als die Gletscher geschmolzen waren, musste sich die Breitach durch das harte Gestein bohren. Die Breitach, ein kleiner Gebirgsfluss, fräste sich immer tiefer in den Schrattenkalk des Engenkopfes.

  • Während der letzten Eiszeit wurde die Breitachklamm von Gletschern geschaffen und durch den Gebirgsbach Breitach ständig weiter ausgeformt.
  • Die teils 150 Meter tiefe Schlucht liegt am Ausgang des Kleinwalsertals bei Tiefenbach.
  • Mit über 100 m hohen Felswänden zählt sie zu den tiefsten Schluchten Europas.
  • Der 2,5 Kilometer lange Wanderweg durch die Klamm wird jährlich von etwa 300.000 Wanderern besucht.
  • Unmittelbar im Anschluss an die Klamm befindet sich das Naturschauspiel - Kesselbachfälle.

Eng rücken die Felsen in der Breitachklamm zusammen, stellenweise wirken die überhängenden Felswände düster und unheimlich. Auswaschungen in den Klammfelsen, weit über dem Niveau der heutigen Breitach, künden von der Urgewalt des Wassers. Auch heute noch wirken diese Kräfte - nach jedem Hochwasser erhält die Breitachklamm ein neues Aussehen.

Erschließung der Breitachklamm:

  • Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts gab es Versuche, die Breitachklamm begehbar zu machen. Sie scheiterten allerdings.
  • Der junge Tiefenbacher Pfarrer Johannes Schiebl nahm schließlich die Erschließung der Klamm in seine Hände.
  • Mit dem Bestreben, seiner armen Gemeinde eine Einnahmequelle zu eröffnen und den beginnenden Tourismus anzukurbeln, suchte er nach Geldgebern und gründete den Breitachklammverein.
  • Die erste Sprengung wurde am 25. Juli 1904 durchgeführt und am 4. Juli des darauffolgenden Jahres (1905) konnte die Klamm eingeweiht werden.

Ereignisse der letzten Jahre in der Breitachklamm:

  • Am 23. September 1995 stürzten circa 50.000 m³ Fels und Geröll in die Klamm und es stauten sich 300.000 m³ Wasser in der Schlucht - etwa 30 Meter hoch - an.
  • Der große Felssturz im September 1995 schüttete den Weg durch die Breitachklamm 20 m lang und 3 m hoch zu.
  • Durch Regenfälle bildete sich ein 200 m langer Stausee in der Klamm.
  • Ein halbes Jahr später konnten die Felsstücke in der Breitachklamm den gewaltigen Wassermengen der Schneeschmelze nicht mehr standhalten und der Damm barst.
  • Die gigantische Flutwelle drang in kürzester Zeit in die Schlucht und verursachte das höchste Hochwasser aller Zeiten.
  • Am 23. März 1996 brach dann das Wasser durch und richtete totale Verwüstungen und Schäden - in Höhe von etwa 300.000 DM - in der Klamm an.
  • Im Dezember 2004 konnte ein neues Eingangsgebäude in Betrieb genommen werden.
  • Seit Oktober 2005 ist in dem neuen Eingangsgebäude eine Außenstelle der Bergschau untergebracht, die mittels interaktiver Modelle die Wirkung von Wasser auf die Berge aufzeigt.

Gebirgsfluss "Die Breitach"

Die Breitach ist ein etwa 21 km langer Gebirgsfluss bzw. Quellfluss der Iller in den Allgäuer Alpen.

  • In Baad im Kleinen Walsertal entsteht die Breitach aus drei kleinen Quellflüssen und erreicht an der Walserschanze deutsches, das heißt Oberstdorfer Gebiet.
  • Schon in Österreich münden eine Reihe kleiner Flüsse in die Breitach.
  • Dort oben befinden, bzw. befanden sich auch eine Reihe von Tiefenbacher Alpen, die eigentlich geografisch gesehen ins Kleine Walsertal gehören.
  • Früher wurden einige von ihnen unter dem Namen Breitachtalalpen zusammengefasst (Gottesackeralpe, Mahdtalalpe, Grafenkührenalpe, etc.).
  • Doch bevor die Breitach wirklich zur "Breiten Ach" werden kann, muss sie sich noch durch eine enge Klamm, die Breitachklamm, hindurchzwängen.
  • Am Ende dieser Schlucht öffnet sich das Tal ein wenig.
  • Hier mündet von Westen kommend die Starzlach in die Breitach und dort beginnt auch die Ortschaft Tiefenbach mit seinen Einödhöfen.
  • Ab dem Illerursprung bei Oberstdorf bildet sie zusammen mit den Gebirgsflüssen - Stillach & Trettach - die Iller.

Die Iller mündet nach 147 Kilometer bei Ulm in die Donau.

Ein Spektakel der ganz besonderen Art. Es sind verschiedene Rundwege möglich, so dass Sie das einmalige "Naturwunder" Breitachklamm leicht als Teil einer gemütlichen Wanderung in einen Urlaubstag einplanen können.

Fackelwanderung Breitachklamm
Wanderin an einer Brücke
Breitachklamm
Breitachklamm im Winter
Breitachklamm
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